Samstag, 26. Mai 2012

Jeep-Tour Salar de Uyuni Teil 1

Letzten Samstag, also heute vor einer Woche, haben wir die Jeeptour durch die Anden hin zur Salar de Uyuni gestaret. Soviel vorneweg - es war teilweise superkalt (vor allem nachts unter 0 Grad), wir haben drei Naechte so gut wie nicht geschlafen, vier Tage lang nicht geduscht, sind in den 4 Tagen rund 800 Kilometer ueber Berge, durch Salzwuesten und ueber Schotterpisten gefahren ABER alle Anstrengungen waren nichts gegen die magische Schoenheit der Natur und die unbeschreiblichen Erlebnisse waehrend dieser Tour. Wie bereits erwaehnt, es war der absolute Hoehepunkt unserer bisherigen Reise.

Tag 1:
Wir sind morgens halb 7 aufegstanden und haben in unserem Hostel mit unseren beiden Mitreisenden, Jemma und Tim, ein duftes Paerchen aus Neuseeland, gefruehstueckt und uns zu viert schon mal ein bisschen auf die Tour eingestimmt.

Gegen halb 9 stand dann unser Jeep samt Fahrer und eigener Koechin vor der Tuer. Der Fahrer hiess Panchito und die Koechin Filomina, beide ein suesses Ehepaar von vielleicht Mitte 50. Unser Gepaeck wurde auf das Dach des Jeeps geladen, wo auch schon die Benzinration fuer die naechsten 4 Tage bunkerte. Im Kofferraum befanden sich die Essensrationen fuer die naechste 4 Tage, denn in den 4 Tagen gabe es nirgends aber auch wirklich nirgendwo die Moeglichkeit einzukaufen geschweige denn zu tanken.

Zu sechst im Jeep ging die Fahrt los erstmal raus aus Tupiza in die Berge, die Quebrada de Palala.

Hoffentlich macht unser Fahrer keinen Fehler

Erstes Highlight war eine wunderbare Aussicht am Berg Sillar:







Durch die Awanapampa eine Hochebene sind wir weiter entlang unzaehliger Lamaherden gefahren. Zwischendurch immer wieder ausgestiegen und die dramatischen Aussichten genossen. Gegen Mittag haben wir gehalten und Filomina hat uns mit dem ersten superleckeren Mittagessen versorgt. Es gab Haehnchen, Reis und Gemuese. Auf Grund der Kaelte haben wir alle im Jeep gegessen.





Am Nachmittag sind wir weiter durch die Hochebene gefahren. Schneebedeckte Berge, Herden von Vicunas (eine ziemliche seltene Lamaart) und Lamas haben uns begleitet. Alpacas gab es dort nicht, Panchito meinet die leben nicht auf dieser Hoehe, immerhin befanden wir uns mittlerweile auf 4000 Metern ueberm Meeresspiegel.

Hier einige Eindreucke dieser sagenhaften Landschaft:






Am Abend sind wir in der Siedlung angekommen, wo wir dann auch uebernachten sollten., Eine kleine Siedlung mit ein Paar Hausern aus Adobestein und einigen Bergbewohnern.



Von der langen Fahrt, den Eindruecken und unserer noch immer andauernden Erkaeltung waren wir ziemlich fertig. Sind aber doch noch auf einen Berg geklettert, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Aber auf ueber 4200 metern auf eine Berg zu klettern ist wahnsinnig anstrengend.

Unser Unterkunft war mehr als einfach. Zunaechst muss gesagt werden, dass nachts die Temperaturen sicher auf -5 Grad (gefuehlt -15) gefallen sind.
Wir haben zu viert in einem Steinhaus geschlafen. Matratzen lagen auf Steinen:

Unser Nachtlager fuer die 1. Nacht

Es gab zwar eine Dusche, aber es kam nur eiskaltes Wasser raus. Auf Grund der Kaelte haben alle auf eine Dusche verzichtet. Filomina hat leckere Lasagne gekocht, haben dann noch bissl gequatscht und sind relativ frueh und fertig schlafen gegangen, auch weil wir am naechsten Morgen halb 5!!! aufstehen mussten.
Der Sternehimmel in den Bergen war atemberaubend.
An Schlaf war auf Grund der Kaelte eigtl nicht zu denken. Etwas uebermuedet dann am naechsten Morgen raus und weiter gings. Tag 2+3+4  folgen dann in den naechsten Blogeintraegen.

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