mittlerweile sind wir nach unserer bisher chaotischsten und schlimmsten Busfahrt (dazu gibts irgendwann nen extra Blogeintrag, denn das MUSS erzählt werden) in Sucre, Bolivien, angekommen. Wir hinken mit dem Schreiben hier ganz schön hinterher, aber seit mehr als einer Woche und je näher wir der bolivianischen Grenze gekommen sind, haben sich die technischen Möglichkeiten extrem eingeschränkt.
Der letzte Eintrag über Salta klang eventuell nicht allzu überschwänglich, da er mit ordentlicher Verspätung geschrieben wurde und die Dinge, die da in der Zwischenzeit passiert sind, so überwältigend waren, dass Salta in der Retrospektive nicht mehr ganz so beeindruckend war, wie zum Zeitpunkt als wir tatsächlich dort waren. Eigentlich ist es seit Salta so, dass man jeden Tag denkt wie beeindruckend das alles ist und dass es gar nicht mehr besser geht. Und dann steht man am nächsten Tag auf und die Erlebnisse werden doch noch überwältigender.
Nach Salta sind wir wie gesagt, nach San Salvador de Jujuy im Nordwesten Argentiniens gefahren. Unsere österreichischen Übergangsfreunde haben zufälligerweise im gleichen Hostel eingecheckt, doch da Silvie ziemlich krank war und die beiden am nächsten Tag mit nem Auto weitergefahren sind haben wir nicht mehr viel gemeinsam gemacht. In Jujuy waren wir 3 Nächte.
Den ersten Tag zunächst Stadt angeguckt. Dann sind wir mit nem lokalen Bus ca. 20 km in die Berge gefahren, da es dort ein Thermalbad gab, welches im Reiseführer angepriesen wurde. Die Fahrt mit dem Bus führte irgendwann aus der Stadt raus in die abgelegenen Berge der noch recht tiefgelegenen Anden, ca. 1.500 m überm Meeresspiegel. Haben dann auch das Thermalbad gefunden und bei doch recht kühlen Temperaturen in den Pool gegangen:

Noch ein Eindruck der Landschaft:


Das Bad im Pool hat uns dann aber gesundheitlich umgehauen. Haben uns beide ne heftige Erkältung eingefangen, die wir noch die nächsten 8 Tage mit uns rumschleppen sollten.
Am 2. Tag Auto gemietet und in den Dschungel gefahren, in einen Regenwaldnationalpark. Sind dort den ganzen Tag rumgewandert, was landschaftlich schon überwältigend war. Als dann noch über uns Affen in den Bäumen auftauchten, war das schon komisch. Eigentlich ist man ja gewohnt, dass da zwischen Affe und einem selbst eine Glaswand ist, aber die Tiere in freier Wildbahn zu sehen, jagt einem zunächst Respekt ein, genauso wie die frischen Jaguarspuren. Wenn man sich vorstellt, dass einem dann so eine Katze gegenüberstehen könnte!!









Abends dann platt gewesen - im Hostel was gekocht und geschlafen.
Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Auto weiter nach Norden zu unserer nächsten Unterkunft nach La Quiaca, die Grenzstadt zu Bolivien, gefahren. Es ging dann rasch ziemlich steil hoch auf zunächst bis 2.500 - 2.800 m überm Meerespiegel in die Quebrada de Huarmamarca, eine ca. 100 km lange Schlucht in die höher gelegenen Anden, der Übergang in die baumlose Zone. Die Fahrt durch die Quebrada mit einigen Stopps in Andendörfern hat wieder alles vorher erlebte getoppt, deswegen gibt es dazu einen nächsten Blogeintrag mit Fotos.
Position:Serrano,Sucre,Bolivien
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen