Die Fahrt ging zunaechst hinauf durch die Quebrada de Humahuaca, eine canyonartige Schlucht, von beeindruckenden Bergen umgeben.
Erster Halt war das Andendorf Purmamarca. Die Stadt liegt am Felsen der 7 Farben irgendwo abgelegen in den oestlichen Anden auf noch sehr angenehmen und heissen 2400 Metern ueberm Meeresspiegel. Durch Mineraloxidation erscheinen die Berge wie eine Farbpalette.
In Tilcara haben wir uns dann noch ein Sandwich gegoennt. In der Annahme das "llama" Grill heisst, was auch eine der Bedeutungen des Wortes ist, haben wir ein solches Sandwich bestellt. Die 2. Bedeutung des Wortes ist aber auch Lama - also es war ein Lamasandwich.
Die Fahrt nach Maimara fuehrte weiter die Quebrada hinauf. In Maimara wollten wir eigentlich nochmal kurz halten, aber das Dorf hatte nicht viel zu bieten ausser einen an einem Huegel gelegenen Friedhof vor malerischer Kulisse.
Da uns die Erkaeltung doch ziemlich mitgenommen hat, sind wir direkt weiter nach La Quiaca. Auch weil wir noch ca. 200 km und etliche Hoehenmeter vor uns hatten.
In La Quiaca haben wir uns 2 Naechte in nem recht netten Hostel einquartiert, auch um uns gesundheitlich etwas zu erholen, was aber auf Grund der naechtlichen Kaelte in dem auf fast 3500 Meter gelegenen Ort schwierig war. Naja aber wir haben auch das ueberlebt.
Der Ort selbst hatte nicht viel zu bieten. Die Grenze zu Blovien teilt den Ort und auf der anderen Seite der Grenze liegt Villazon. Sind dann vom Hostel zur Grenze, an der argentinischen Grenzstation einen Ausreisestempel geholt, rueber ueber die Grenzbruecke und die Einreiseformalitaeten an der bolvianischen Grenzstation erledigt.
| Grenzbruecke Argentinien - Bolivien |
Reichlich abgekaempft haben wir uns in Villazon Bustickets nach Tupiza gekauft und nach 1 Stunde warten ging die Fahrt los.
Von Tupiza dann im naechsten Eintrag.
P.s. Es gab schon Nachfragen nach unserem Bustrip von Uyuni nach Sucre. Der kommt spaeter irgendwann wegen der Reihenfolge.
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